Alzheimer Sensor




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Alzheimer Sensor

Kapitel 50
Alzheimer und Genetik

Schulungsvideo

Gesprochener Text des Videos


Kapitel 50: Alzheimer und Genetik


Das ist spezifische Beratung zu einem erhöhten Alzheimer-Risiko aufgrund von Genetik, im Spezifischen eine Beratung für den Alzheimer Sensor in unserem Portfolio. Den Alzheimer-Sensor finden Sie hier und der Sensor erfüllt zwei Funktionen. Zum einen hilft er bei der Vorsorge. Das heißt, er hilft die Krankheitswahrscheinlichkeit zu senken oder die Entstehung hinauszuzögern. Er hilft nicht bei der Früherkennung, da ist eine Genanalyse einfach kein Mehrwert und er hilft bei der Behandlung. Also Personen, die bereits an Alzheimer erkrankt sind, können durch diese Genanalyse ihre Behandlung optimieren. Das heißt, gesunde Menschen sowie auch Erkrankte, können von dieser Genanalyse profitieren. Schauen wir uns das Konzept von Morbus Alzheimer an.


Die Entstehung von Morbus Alzheimer


Wir wissen, dass bei Alzheimererkrankungen falsch gefaltene Proteine sich im Gehirn ansammeln. Die biologische Bedeutung davon ist aber noch nicht klar. Wir wissen nicht, ob das die Ursache oder die Folge der Erkrankung ist. Das heißt, dass ist zum einen etwas, das auffällig ist und zum anderen wissen wir, dass sich da im Gehirn freie Radikale entwickeln. Freie Radikale sind Moleküle, die Kettenreaktionen der Zerstörung auslösen und die zerstören Gehirngewebe.


Der zeitliche Verlauf der Erkrankung


Eine normale gesunde Person wird geboren, hat eine normale Lebenserwartung. Im Moment sind wir bei ca. 80 Jahren, bis die Person eines natürlichen Todes stirbt. Bei Morbus Alzheimer verläuft das ganze so: Die Person wird geboren, lebt ungefähr 60 Jahre im Schnitt gesund und dann treten die ersten Symptome auf. Das dauert aber dann trotzdem noch fünf Jahre, also Vergesslichkeit und so weiter, bis die Symptome so eindeutig werden, dass ein Arzt die richtig diagnostizieren kann und zur Diagnose Morbus Alzheimer kommt und dann, wenn es wirklich zur Diagnose kommt, lebt die Person im Schnitt noch immer sieben Jahre, bis die Person dann üblicherweise an der Erkrankung stirbt, und dann im Schnitt von 72 Jahren. Natürlich gibt es Fälle, die früher oder später, länger oder kürzer waren, aber das ist so ungefähr der Durchschnitt.

Das heißt die Erkrankung hat die Folge, dass die Lebensdauer verkürzt wird und natürlich sind auch die letzten Jahre von der Lebensqualität her sehr stark eingeschränkt. Es ist auch so, man sagt immer "Morbus Alzheimer ist nicht heilbar", das ist auch zum großen Teil wahr, aber wir wissen, dass bestimmte Lebensstilumstände die Krankheit stark beeinflussen können. Die beeinflussen die Erkrankungs-Wahrscheinlichkeit, die Vorsorgemaßnahmen können die Entstehung der Erkrankung hinaus zögern und bestimmte Risikofaktoren können dadurch verhindert werden und behandelt werden. Es gibt Risikofaktoren wie zum Beispiel erhöhtes Cholesterin, erhöhter Blutdruck, Diabetes Typ 2. Das sind alles Erkrankungen, die förderlich für die Erstehung von Morbus Alzheimer sind. Wenn diese verhindert oder gut behandelt werden, hat das ebenfalls einen guten Einfluss auf die Erkrankung von Morbus Alzheimer.


Welche Vorsorgemaßnahmen gibt es, wenn ich nun weiß, dass ich ein erhöhtes Risiko habe?


Zum einen hat sich gezeigt, dass drei mal pro Woche Sport, ein 30% geringeres Risiko für Morbus Alzheimer auslöst. Das heißt, da kann ich durch aktive Lebensstile effektiv eingreifen und die Erkrankungswahrscheinlichkeit senken, auch wenn meine Gene sagen, ich habe ein hohes Risiko. Sozialer Kontakt hat gezeigt, dass die Erkrankung durch viele Jahre hinaus gezögert werden kann. Das heißt, wenn ich aktiv in Vereinen bin, vielen sozialen Kontakt zu anderen Personen habe, vielleicht als Vorsorge eine Führungsposition in den Vereinen, dann verzögere ich die Entwicklung der Erkrankung um viele Jahr hinaus. Was negativ ist, ist alleine Zuhause zu sitzen und vielleicht Talkshows schauen, das Gehirn verblöden lassen und dabei die Entstehung der Erkrankung zu fördern.

Das Rauchen hat Einfluss auf so viele verschiedene Krankheiten, nicht nur auf Lungenkrebs, sondern die Entstehung von Morbus Alzheimer wird auch beschleunigt. Mann kann durch geistig anspruchsvolle Tätigkeiten oder auch hohe Ausbildung entgegenwirken. Also Personen die sich geistig betätigen; Kreuzworträtsel, Soduko, Schach, die entwickeln die Erkrankung deutlich später und schwächer, weil sie sich einfach geistig betätigen und dadurch den Verfall des Gehirnes entgegenwirken können. Dann hat eine bestimmte Ernährung, die mediterrane Ernährung, einen positiven Einfluss. Wir wissen ja, dass Freie Radikale entstehen und die beschädigen das Gehirn und Antioxidantien sind eben dazu da, Freie Radikale zu neutralisieren und wenn wir die Zufuhr von Antioxidantien erhöhen, können wir die entstandenen Freie Radikale neutralisieren und dadurch auch das Gehirn schützen und den Verfall des Gehirnes reduzieren.

Dann hat sich noch herausgestellt, dass zwei bis fünf Tassen Kaffee pro Tag, Kaffee enthält sehr viele Antioxidantien, das Risiko der Entstehung um 64% reduziert. Das heißt also hier hat Kaffee aufgrund der hohen Antioxidantien, die darin enthalten sind, eine schützende Wirkung und die Antioxidantien wie gesagt, können die Freie Radikale ebenfalls im Gehirn neutralisieren.

Das heißt also eine gesunde Person hat seine 80 Jahre, bevor die Person eines natürlichen Todes stirbt. Eine erkrankte Person mit Morbus Alzheimer würde im Schnitt mit 72 Jahren sterben und eine Person, die die Krankheitswahrscheinlich hat und effektive Vorsorge betreibt durch Ernährung, Antioxidantien, gesunde Lebensweise, geistiges Training, kann die Entstehung um viele Jahre hinauszögern und wenn sie dann dennoch entsteht, dann werden die ersten Symptome bemerkbar, die letzten fünf Jahre, aber mit 80 Jahren würde die Person dann eines mehr oder weniger gesundes Todes sterben und vielleicht nicht einmal die Diagnose der Erkrankung erleben. Das heißt also ja, die Erkrankung ist nicht heilbar, wenn ich sie habe, kann man das nicht rückgängig machen im Moment. Vielleicht wird die Medizin das in Zukunft schaffen, aber im Moment ist sie nicht heilbar. Was aber sehr wohl möglich ist, ist durch angepasste Ernährung, richtige Vorsorgemaßnahmen, die Entstehung um viele Jahre hinauszögern und bei Alzheimer, einer Krankheit die sehr spät auftritt ein paar Jahre hinausgezögert und ich erlebe es vielleicht gar nicht mehr, dass die Krankheit überhaupt auftritt, weil ich schon eines natürlichen Todes gestorben bin. Das heißt also Vorsorge ermöglicht die Hinauszögerung im Vergleich zu einer Erkrankung, die sonst früher auftreten würde.


Die Rolle der Genetik


Welche Rolle spielt nun die Genetik im dem Ganzen? Es gibt das APOE Gen und da gibt es drei Versionen von diesem Gen. Die Versionen heißen E2, E3 und E4. Die E2 Variante dieses Gens schützt vor Alzheimer, das heißt, das reduziert das Risiko. Die E3 Variante, das ist die Häufigste, führt zu einem normalen Risiko und die E4 Variante gibt das Risiko für Morbus Alzheimer. Das heißt, je nachdem ob ich E2, E3 oder E4 habe, kann ich ein niedriges, normales oder hohes Risiko haben. Das heißt das sind die verschiedenen Versionen des Genes, die es gibt und jeder Mensch hat ja zwei Stück von jedem Gen. Das heißt ich kann zwei mal E2 haben, ich kann zwei mal E4 haben, ich kann zwei mal E3, einmal E2, E4 und so weiter. Es ist ein Co-Dominanter Erbgang. Wenn Sie noch nicht wissen, was das bedeuted schauen Sie sich die Schulung an zur allgemeinen Genetik, da wird das erklärt. Co-Dominant heißt, je mehr von den schlechten Genvariationen ich habe, umso höher ist das Risiko. Das heißt das Optimale, das man sich wünschen würde, wäre E2/E2, da hat man 0,7 faches Risiko, niedriger als das der allgemeinen Bevölkerung, also einen Schutz.

Bei E3/E3 hat man auch ein 0,7 faches Risiko. Bei E3/E3, das ist normale Bevölkerungsrisiko, also das, das die allgemeine Bevölkerung im Durchschnitt hat. E2/E4 hat ein 2,5 faches Risiko. E3/E4 hat ein 3,2 faches Risiko, das ist zum Beispiel mein persönliches Risiko und E4/E4 hat ein 15 faches Risiko, das ist das wirklich hohe Risiko an der Erkrankung zu erkranken. Das heißt also je nach der Genetik, kann man sagen wie hoch das Risiko ist und wie wichtig diese Vorsorgemaßnahmen genau sind. So ist die wahre Genetik, das Ganze ist natürlich etwas kompliziert zu erklären, deswegen haben wir es ganz einfach anhand eines Balkens dargestellt und das sieht dann ungefähr so aus: Hier ist Durchschnittsrisiko in der Mitte, Schutz wäre links und erhöhtes Risiko wäre hier. Und diese Person hat den E2/E2 oder E2/E3, das 0,7 fache Risiko und einen Schutz davor.

Hier sehen Sie wie das Ganze im Gen-Science Teil aussieht, also das ist der wissenschaftliche Teil, den Sie so im Booklet finden. Wenn Sie interessiert sind, können Sie sich das anschauen, das ist nur für wissenschaftlich Interessierte. Für die Interpretation des Berichtes ist es nicht wirklich notwendig. Es wird erklärt was das Gen macht und da gibt es eben E2/E2, 1% haben den Schutz wie schon erwähnt. E2/E2 haben 6%. E3/E3 haben 66%, also der Großteil, das ist auch das normale Risiko. E2/E4 haben 2%. E3/E4 haben genau wie ich 24% der Population, ein 3,2 faches Risiko und ungefähr 1% hat das 15 fache Risiko und hier sind die Studien dazu.

So, das ist die Genetik von Alzheimer. Wir können das Risiko also herausfinden, wir können mit einer Vielzahl von Vorsorgemaßnahmen auf das Risko einwirken. Man kann durch geistige Betätigung das Gehirn trainieren, den Zerfall des Gehirnes reduzieren, durch richtige Ernährung die Antioxidantien ausgleichen und die Entstehung nach hinten verschieben, so dass es gar nicht noch auftreten kann. Das war die spezifische Schulung für den Morbus Alzheimer und den Alzheimer-Sensor.


Ende des Kapitels 50: Alzheimer und Genetik (Alzheimer-Sensor)



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