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Kapitel 32
Makuladegeneration und Genetik

Schulungsvideo

Gesprochener Text des Videos

Kapitel 32: Makulade-Generation und Genetik


Das ist die Schulung für die Genetik von der alterbedingten Makulade-Generation im AMD Sensor. Dieses Produkt ist eine der Genanalysen, die finden Sie hier in der Produktauswahl, des AMD Sensors. AMD steht für alterbedingte Makulade-Generation und das ist eine Augenerkrankung und die Genetik spielt hier eine entscheidende Rolle. Hier sehen Sie die Funktion der Analyse ist Vorsorge und Früherkennung, Behandlung ist hier nur sehr ineffektiv. Das heißt, durch die Genanalyse hat man Vorteile in der Vorsorge und ich der Früherkennung der Erkrankung.

Die Makulade-Generation ist die häufigste Erblindungsursache bei Menschen über 60 Jahren. Es ist ein allmähliches Absterben der Netzhaut und zwar beginnt das Ganze genau an der Stelle, wo das Blickfeld am schärfsten ist, das ist genau die Stelle, an die Sie hinschauen. Das Ganze beginnt damit, dass es verschwommen wird, einen Grauschleier auslöst. Während man rundherum üblicherweise noch scharf sehen kann, kann man eben genau da wo man hinblickt, nichts genau sehen. Das ist irreparable Beschädigungen. Das heißt, wenn das einmal geschehen ist, man einmal schon nicht mehr lesen kann, nur mehr die Umwelt rundherum wahrnehmen kann, dann ist das normalerweise nicht reparable. Das heißt, diese Beschädigung ist für das restliche Leben und es sind einige Risikofaktoren bekannt, die einen Einfluss auf die Entstehung dieser Erkrankung haben.

Hier ist eines der Gene, das da eine Rolle spielt, das HTRA1. Hier steht was das Gen macht und da gibt es eben die G/G Typen, die haben kein erhöhtes Risiko für die Makulade-Generation. Der A/G Typ hat ein 2,2 fach erhöhtes Risiko, also doppelt so hohes Risiko und 8% haben den A/A Genotyp, die haben ein 8,6 faches Risiko für den Makulade-Generation. Wenn Sie mehr darüber wissen möchten was das bedeutet das A/A, A/G, dann schauen Sie sich die Grundlagen der Genetik als Schulung an, da wird das alles genau erklärt und hier sind die wissenschaftlichen Studien dazu. Ein weiteres Gen, das LOC387, das ist nicht wirklich ein Gen, das ist eigentlich eine Position im genetischen Schrott zwischen den Genen, kann man sagen. Diese Position hat in irgendeiner Form einen Einfluss auf die Erkrankung und die Genvariation erhöht das Risiko. Das heißt auch hier, der G/G Typ, 61% der Population haben kein erhöhtes Risiko, G/T haben 2,69 faches Risiko und T/T 8 faches Risiko. Dann gibt es noch das dritte Gen, 4 faches Risiko, 12 faches Risiko.

Und so sieht das Ergebnis dann aus. Diese Ods-Ratios, diese Risiken, das ist für diejenigen die es interessiert, wir haben das Ganze sehr einfach dargestellt in diesem Balken, da kann sich jeder was drunter vorstellen, das ist das maximale Risiko, das Minimale und irgendwo dazwischen befindet sich diese Person. Und diese Person hat ein besonders hohes Risiko, das Risiko ist um das 93 fache erhöht. Das heißt, befindet sich hier sehr im roten Bereich und eine hochdosierte Antioxidantien-Therapie hat Erfolge gezeigt bei der Vorsorge der Makulade-Generation, deswegen ist der Bedarf an Antioxidantien bei dieser Person auch deutlich erhöht.

Wie ich sagte, die Analyse hat zwei Funktionen: Vorsorge und Früherkennung. Bei Behandlung kann die Genanalyse nicht helfen, deswegen ist das ausgegraut. Gehen wir einmal zur Vorsorge.


Vorsorge für Makulade-Generation


Wichtig bei der Makulade-Generation ist der Schutz und die Erhaltung der Netzhaut und UV Strahlungen aus der Sonne ist zum Beispiel ein Faktor, der die Augen oder die Netzhaut schädigt. Das heißt, bei starker Sonneneinstrahlung eine UV geschützte Sonnenbrille, achten Sie auf den UV-Schutz und das Trages eines Hutes oder Schutz vor der Sonne wäre eine gute Idee.

Sie sollten das Rauchen meiden. Also Rauchen hat nicht nur das Risiko für Lungenkrebs, sondern auch für zum Beispiel diese Erkrankung. Es beschleunigt das Enstehen der Makulade-Generation. Eine hohe Antioxidantien-Therapie, also eine entsprechende Ernährung; viel farbiges Gemüse und Früchte. Das ist also die Vorsorge. Wenn man sich daran hält, wir die Entstehung der Krankheit, die Wahrscheinlichkeit gesenkt und die Krankheit hinausgezögert.

Das nächste ist die Früherkennung. Die Erkrankung sollte schnellstmöglich erkannt werden, wenn sie entsteht und dazu gibt es das Amsler-Netz. Das hilft dabei die Krankheit sofort zu erkennen, das ist ein Selbst-Test den man Zuhause machen kann. Ermöglicht die sofortige rechtzeitige Behandlung durch einen Augenarzt und dadurch lässt sie sich besser hinauszögern oder behandeln, dass sich die Krankheit nicht fortschreitet.

Das ist hier das Amsler-Netz. Das Ganze funktioniert so, das ist auch im Booklet enthalten, man hält sich ein Auge zu und schaut genau auf diesen Punkt und dann achtet man darauf, ob die Linien alle gerade verlaufen. Ein typisches erste Anzeichen ist, dass manche dieser Linien so Wellen schlagen und wenn das jemals der Fall sein sollte, man macht es ja dann regelmäßig, sollte man sofort zum Augenarzt gehen, das untersuchen und behandeln lassen. So kann man einfach jedes der beiden Augen testen und schauen, ob die Linien gerade sind.

Das ist das Ende des Kapitels 32: Die Makulade-Generation und die Genetik. Und das war die Schulung für den AMD Sensor.


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